05.02.2012 02:46
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orion.IOC

Entwicklungsframework
 
 

Die IOn Interchange-Components "orion.IOC" bilden eine Ansammlung von Programmbibliotheken zum Aufbau einfacher Multi-Tier Architekturen. Sie ermöglichen applikationsspezifische Datenbankzugriffe auf unterschiedlichsten Datenbanksystemen in einem heterogenen Serverumfeld. Die Kommunikation zwischen dem Client und dem Applikationserver erfolgt als XML-RPC über HTTP.

Die orion.ioc-Software steht als Open Source zur Verfügung. Sie kann für die bestehenden IT-Strukturen in Unternehmen individuell angepasst werden.

Vorteile von orion.IOC

  • eine sprachübergreifende Kommunikation zwischen Client und Server
  • Auslagerung von rechen- und ressourcen-intensiven Prozessen auf den Server
  • gleichzeitige Verwendung verschiedenster Datenbanken ohne Applikationsänderungen
  • der Source Code ist öffentlich
  • orion.IOC ist kostenfrei verfügbar.

Die orion.IOC unterstützt die in der Multi-Tier Architektur vorhandenen Präsentations-, Applikations- und Datenbankebenen für einen performanten Zugriff auf unterschiedlichste Datenbanken.

Für den Zugriff auf die Datenbanksysteme wurde ein sprachübergreifender Übergang zwischen der Client- und Server-Seite geschaffen. Die Server-Komponenten sind in Java entwickelt, da einmal entwickelte Programme ohne Anpassungen auf unterschiedlichen Betriebssystemen eingesetzt werden können. Java bietet darüber hinaus sehr gute Unterstützung für Zugriffe auf TCP/IP Netzwerke.

Die Komponenten von orion.IOC im Überblick

orion.IOC.client
Der Applikationclient kann mit dem orion.IOC.client, einer C++ Zugriffsbibliothek, erstellt werden. Damit wird ein problemloser Sprachübergang zum Server ermöglicht. Die Kommunikation erfolgt mittels XML-RPC und wird über das HTTP-Protokoll getunnelt. Für MS-Windows Plattformen wurde der orion.IOC.client in einem COM-Objekt gekapselt, um auch anderen Sprachen wie Delphi und VB einen einfachen Zugriff auf den Server zu ermöglichen. Ein Python-Client, z.B. zur Verwendung in ZOPE, ist vorhanden.

orion.IOC.net
Die Kombination der orion.IOC.client- und orion.ioc.net-Komponente schafft eine sprachübergreifende Verbindung von Programmfunktionalitäten, zwischen Präsentations- und Applikationsschichten. Die Netzwerkkommunikation wird ermöglicht auf Basis von XML-RPC, so dass die Kommunikation auch durch Firewalls hindurch möglich ist. XML-RPC wurde vollständig gekapselt und erfordert somit keine speziellen Kenntnisse in der Verwendung.

orion.IOC.db
Mit orion.IOC.db ist eine einheitliche Datenzugriffsschicht geschaffen, die eine Verbindung mit den verschiedensten relationalen DBMS (Oracle, Informix, MySQL, SAP DB ...) ermöglicht und gleichzeitig datenbankoptimierte Zugriffe erstellt. Die Verbindung der verschiedenen DBMS wird durch ein intelligentes, dynamisches Data Type Mapping möglich gemacht. Ein Datenaustausch zwischen verschiedenen Tabellen einer Datenbank (auch DBMS-übergreifend) und XML-Importe- und Exporte kann ebenfalls mit Hilfe der orion.IOC.db realisiert werden.

orion.IOC.pm
orion.IOC.pm übernimmt die Auslagerung von zeit- und ressourcen-intensiven Funktionen einer Applikation. Das Modul kümmert sich um die Verwaltung, Ausführung und Protokollierung der einzelnen Prozesse.

orion.IOC.app
Für jede Applikation wird ein applikationsspezifischer "Handler" über das orion.IOC.app Interface implementiert. Dieser enthält die Geschäftslogik, die über das orion.ioc.client Interface aufgerufen und verwendet werden kann. Jeder Handler wird auf dem Server zur Verfügung gestellt und beim Starten des orion.IOC.net Interface als bekannter Handler registriert.

Die Komponenten sind in Java entwickelt und somit plattformunabhängig. Sie werden zur Zeit auf unterschiedlichen Unix-Derivaten (HP-UX, Linux, Unixware) und auf der Windows32 Plattform eingesetzt.

Der Modulare Aufbau von orion.IOC ermöglicht die Integration einzelner Programmbibliotheken in eine bereits vorhandene Middleware. In der Gesamtheit aller Module kann orion.IOC als Open Source-Middleware verwendet werden. orion.ioc ist bereits im Einsatz verschiedener Projekte in Ministerien und Behörden in NRW, Hessen und Saarland sowie bei der Bayer AG und bei der Siemens AG.

Hier geht es zum orion.IOC-Portal: http://ionic.ion.ag/ionic

 

 

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